| Karlsruhe 2010 |
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1. Teil => Aufbau. und Teil 2 Offroad Action Karlsruhe 2010
Was wären wir nur ohne unseren fleißigen Schaufelschwinger? Nichts! Martin Henrici und Armin Zimmer waren am Wochenende das erste Mal in Karlsruhe auf der Messe und haben Muskeleinsatz gezeigt. Wir können somit hier die ersten Bilder vom Parcours zeigen. Am Mittwoch macht das Team dann weiter. An großes Dankeschön an alle die bisher geholfen haben.
Wir sehen uns in Karlsruhe
2.Teil => Durchführung
Am Donnerstag war es dann endlich so weit. Wir fuhren zur Messe. Nicht mehr Sinsheim, diesmal Karlsruhe. Der erste Eindruck von der Messe von Aussen schonmal nicht schlecht. Leider wurde dieser erste positive Eindruck bei der Einfahrt auf den Parkplatz mehr als getrübt. Die beiden Damen, die hier den Wachdienst verrichteten unfreundlich und unorganisiert. Es bildete sich hier bereits ein Stau, da beide zusammen jeweils ein Fahrzeug abfertigten. Dies ist nicht nur mir persönlich so ergangen, sondern auch andere Teilnehmer berichteten von diesem unprofessionellen Verhalten. Einmal in der Halle war der Eindruck wieder gut. Große, helle Hallen empfingen die Besucher und Teilnehmer. Die Gänge zwischen den einzelnen Parcouren waren großzügig angelegt, so dass wenig Gedrängel entstehen konnte. Der Parcours selbst war mit gut 25 m x 10 m etwa so groß wie bisher in Sinsheim oder Bremen. Ausreichend Mutterboden, etwas grümelig, Felsen und Baumstämme standen zum Parcoursbau zur Verfügung und waren Anspruchsvoll vom Aufbauteam in Szene gesetzt worden. Am ersten Messetag hatte sich die IG-Modell-Truck-Trial wieder für das Schülerfahren angemeldet. Vier Schulen standen auf der Liste. Von Viertklässlern bis hin zu Berufsschülern war alles vertreten. Natürlich kam beim ersten Kontakt mit den Modellen ein "Oohh, so langsam" aber die Jungs und Mädels merkten schnelle, dass es gar nicht sooo einfach ist einen Trialer zielgenau durch das Gelände zu fahren. Insbesondere die Balkenbrücke hatte ihre Tücken und wurde nur von einem Kandidaten im ersten Anlauf fehlerfrei überfahren. Die Anderen gingen wieder auf Los und fuhren die Brücke noch mal. Während dessen lief der normale Betrieb, dank 2,4 GHz, einfach weiter. Die Teilnehmerzahl war zu diesem Zeitpunkt aber auch noch überschaubar. Vieleicht staute es sich ja bei der Einfahrt zum Parkplatz? Das Schülerfahren war kurz nach Mittag beendet. Alle Schüler, waren von ihren Lehrer/Begleitern angekündigt oder begleitet worden. Ein Umstand den es so in Sinsheim leider nicht immer gegeben hat. Ein Lob an die Schüler und deren Begleiter. Alle sehr diszipliniert. Es trafen dann immer mehr Teilnehmer ein. Die verschiedensten Fahrzeugtypen waren auf dem Offroad Action Parcours vertreten. Vom Micro-Crawler bis hin zum 1:8 Trial-Truck war alles vertreten. Eine starke Fraktion stellten die Jeep-Scaler. Hier zeigt sich der Vorteil, dass es viele schöne Karosserien für diesen Bereich gibt. Ein großern Vorteil gegenüber dem Truck-Trial. Aber auch hier waren mir unbekannte Fahrzeuge auf dem Parcours unterwegs. Die Felsenpassage für die Crawler war wohl etwas zu gut gemeint. Da fehlte noch etwas die Erfahrung, aber wir geloben hier Besserung für das nächste Jahr. Die übrigen Passagen waren anspruchsvoll aber durchweg fahrbar. Was nicht gefahren werden konnte wurde durch den Einsatz von Winden überwunden. Die Winden sind auch ein häufig gesehenes zusätzliches "Spielzeug" an vielen Fahrzeugen. Auch vom Original übernommen kann so realistisch gearbeitet werden. Gerade im Jeepbereich werden Winden in verschiedenen Regelwerken ausdrücklich empfohlen. An allen Tagen war zu jeder Zeit Action auf dem Parcours. Die Fahren trugen sich in die Starliste mit ihrer Startnummer ein und konnte losgehen. Die 40MHz waren hier etwas benachteiligt, da nur die bekannten drei Frequenzen zur Verfügung standen. Hier werden wohl viele auf 2,4 GHz umrüsten. Vieleicht kommt es auch so wie in der Schweiz angedacht. Dort sind 40MHz Anlagen nicht mehr im Handel erhältlich und dürfen auch nur noch bis 2014(?) genutzt werden. Vieleicht blüht uns das auch in der EU. Der Zuschaueransturm war durchweg gut. An den ersten beiden Tagen natürlich etwas verhalten. Am Wochende jedoch standen immer die Absperrungen voll.Es wurden viele Einzelgespräche, insbesondere zu den Jeep-Scalern, geführt. Solche Fahrzeuge haben die Zuschauer teilweise im Original selber gefahren oder fahren sie noch. Daher das große Interesse ein solches Fahrzeug ggf. auch im Modell funktionstüchtig zu besitzen. Allen Beteiligen, dem Auf- und Abbauteam, den Fahrern für den Schülertag und den Teilnehmer ein großes Dankeschön für die gelungene Veranstaltung.
Wir kommen gerne wieder nach Karlsruhe.
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