IG Modell-Truck-Trial

05. September 2010
TRUCKmodell TRIAL Bremen 2009 PDF Drucken E-Mail
  

Zum vierten und vorerst letzten Mal trafen sich die Trialeros in Bremen auf der Faszination Modellbau 2009.

Zum letzen Mal? Ja leider. Für 2010 ist keine Modellbaumesse in Bremen geplant erst 2011 wird es (aller Voraussicht nach) wieder eine Faszination Modellbau in Bremen geben. Bis dahin heisst es stark sein.

Bereits am Mittwoch traf sich das Aufbauteam (Andreas, Bastian, Gerald und Hugo) um die 60m³ Erde und gut 600 kg Geröll zu trapieren.Wie bereits in 2008 sollte wieder ein Gebirgsbach entstehen, diesmal sogar mit Wasserfall. Wenn auch eine Fallhöhe von gut 50 cm hier ausreichend sein musste. Das Wasser sollte ja schließlich im Bach bleiben.

Als erste durften die Teilnehmer der Scale Offroad Rallye den Parcours unter ihre Räder nehmen. Natürlich erst nach der Regel konformen Baubewertung. Diese Baubewertung wird nach einem komplizierten Schlüssel mit in die Gesamtbewertung einbezogen. Ein schönes Auto ist also hier durchweg von Vorteil. Die 14 Fahrer fuhren einer Rallye entsprechend auf Zeit über die Strecke. Jeder Berührer wird hierbei direkt in Strafsekunden umgemünzt. Am Ende gewann, etwas verlegen, Torsten als Mitorganisator das diesjährige Rennen.

Bereits während dieses Wettbewerb konnten die Trucks auf der gegenüberliegenden Seite des Parcours ihre Runden drehen. So konnten die Zuschauer den direkten Vergleich ziehen. Auf der einen Seite die (relativ) schnellen Jeeps und Pickups und auf der anderen Seite die gemütlichen Dinosaurier in Form von Trialtrucks.

Samstags ging es dann auf den am Freitag Abend gesteckten Parcours. Optisches Highlight war natürlich der Bachlauf mit seinem Wasserfall. Trialeros, und regelmäßige Leser, wissen natürlich, dass der Bachlauf selten ein Problem darstellt, sondern nur dafür dient die Reifen richtig anzufeuchten. Die nassen Reifen sammelten dann nach der Wasserdurchfahrt den Dreck auf, den man auf der anschließenden Hängebrücke so gar nicht gebrauchen konnten. Die Zuschauer (und einige Teilnehmer) hielten den Atem an, wenn die Trucks Millimeter für Millimeter im Schneckentempo über die schwingende Konstruktion schlichen.

Auf dem Hügel angekommen konnte kurz verschnauft werden. Eine Steilabfahrt von über 70 cm war spektakulär aber nach dem die ersten Fahrzeuge diese Passage geschafft hatten nicht wirklich unfahrbar. Quasi wie auf Schienen rutschten die Modelle durch das unten gesteckte Tor. Die Auffahrten zu dieser Abfahrt wurden im laufe des Wettbewerbs immer weicher und tiefer. Dies führte zu diversen Fahrspuren und auch manuellen Eingriffen. Für einige wenige Fahrzeuge stellte auch dies kein Hindernis dar.

Die Sektion Drei startete mit einer Balkenbrücke aus lackierten Springstangen. Durch den aufgelagerten Sand wurden die Rundhölzer nur noch schlüpfriger. So rutschte das ein oder andere Fahrzeug von dieser Überfahrt. Wenn diese Passage hinter einem lag war der Rest Trialroutine. Enge Tore, wiederspenstige Steine und rutschige Schrägpassagen prägten den Rest der Strecke.


Nach zwei Durchgängen stand am Sonntag gegen 13:00h der beste Trialero für Bremen 2009 fest. Martin konnte Nils hinter sich halten. Mit beeindruckenden 259 Strafpunkten sicherte er sich den ersten Platz.

615 Punkte reichten Nils für Platz 2 und Gerald fuhr mit 810 Punkte auf Platz 3 ein.

Mit dem üblichen "Freien Fahren" endete die Messe in Bremen.


Ein großes " DANKE SCHÖN" an alle die geholfen haben, insbesondere die Teilnehmer, die noch beim Abbau tatkräftig geholfen haben.

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